lll Vita

„Vielseitig sind Sie ja. Können Sie auch irgendwas richtig?“ –Vorstellungsgespräch

 

Der Pianist, Keyboarder, Arrangeur, Komponist & musikalische Leiter Georg Nebel (*1969) bedient die Bereiche Band, Bläser, Chor und Theater. Im Anschluss an ein Musikstudium an der Universität Dortmund ergänzte er seine formale Ausbildung durch Aufbaustudien in Komposition & Arrangement an der Musikhochschule Arnheim/NL sowie durch Meisterkurse & Workshops bei Lee Konitz, Hubert Nuss, Frank Sikora, Hans Wanning, Jiggs Whigham und Frank Wunsch. Hilfreich in allen musikalischen Lebenslagen ist sein sicheres Absolutes Gehör. Konzerte und Engagements führten den Westfalen quer durch Deutschland sowie gelegentlich nach Belgien, Frankreich, Italien, die Niederlande, Österreich, Polen, Russland und die Vereinigten Staaten. Georg Nebel arbeitete u.a. mit Vitamin D (Vorgruppe Nena), mit Ministry of Song (feat. David Tobin, vormals musikalischer Leiter Harlem Gospel Singers), mit Big T & his Soulfellas (feat. Nippy Noya, Weltklasse-Perkussionist) sowie mit vielen Kolleginnen und Kollegen aus Dortmund und Umgebung.


 

lll Ergänzung in Sachen Tasten

„Sie sind ein musikalisches Urvieh. Wo haben Sie das bloß her?" –Examensprüfung

 

Erster Klavier-Unterricht mit 7, erste eigene Band mit 14, erstes professionelle Engagements mit 21. Verflixt geht anders. Georg Nebel spielt mehrere Instrumente und ist überdies ein sicherer Harmony-Sänger, sein Hauptding jedoch bleiben die Tasten, von Quetsche über Klavier und Hammond bis Synthesizer. Hier türmt er weder altmodische Keyboard-Burgen noch schielt er auf die immer-allerneueste Ausgabe von All-inclusive-Geräten, welche die Musikindustrie in kalkulierter Regelmäßigkeit auf den Markt wirft. Nebel nimmt an Instrumenten einfach mit, was die Musik verlangt. Meist reichen ihm zwei Tastaturen völlig aus. Er spielt auch so. Die Ammis würden seine Herangehensweise  als Composer's Piano bezeichnen, was weniger pianistische Virtuosität als vielmehr songdienliche Zweckmäßigkeit meint. "Du spielst das was da rein muss, nicht was da rein könnte" wurde dem stilistisch breit-aufgestellten Keyboarder so & so ähnlich schon öfter von tagesbekanntschaftlichen Live-Kollegen attestiert.

 

 

lll Ergänzung in Sachen Noten 

„Wie, du hast dir das gerade mitgeschrieben?" –Aushilfsprobe

 

Die Effektivität präziser Einzeltöne für den Summenklang lernte Georg Nebel im Chor. Noch zur Studienzeit gewann das "Mittelstimmen-Schwein" im Kölner Kammerchor modus novus den Deutschen Chorwettbewerb, kurz danach war er Tenor & Chorleiter der Angel City Four in der prämierten Krefelder Inszenierung des Jazz-Musicals City of Angles. Seine Arrangements für Jazzchor a-capella ließen das Fachpublikum beim Deutschen Chorwettbewerb aufhorchen und die Jury den Berliner Chor A°Cantus auszeichnen. "Es macht Spaß, Musik in Noten zu übersetzen und für eine gewünschte Besetzung maßzuschneidern, die daraus wieder Musik macht. Anfangs habe ich in erster Linie für mich transkribiert, auch um Sachen aus dem Kopf zu kriegen. Jetzt helfe ich damit Ensembles, die bei 'Noten von der Stange' nicht fündig werden" bilanziert Nebel, der für diverse Besetzungen von Gesangsquartett über Musical-Orchester bis Big Band arrangiert.